Samstag, 18. Februar 2012

Hinter den Fenstern nichts als Lügen.

Freitag, 10. Februar 2012

Die Leute haben das Recht, einmal abzuschalten!« – Die Leute machen ja nichts anderes mehr … (Oder meint man: den Fernseher?)

Donnerstag, 9. Februar 2012

Mittwoch, 8. Februar 2012

Warum hieß das damals ›Trümmerliteratur‹? – Ich mein, ich kenn schon den angegebenen Grund … Aber was nutzte das den Witwen, die ihre Männer im Krieg, den Männern, die ihre Kinder in den Bombenhageln, den Kindern, die ihre Eltern im KZ verloren hatten? Sollte es nicht wenigstens eine ›Leichenliteratur‹ gegeben haben?
Alles ist zu Ende, die Menschheit wird draufgehen; die Wissenschaftler können nur noch beweisen, dass wenigstens Mikroben auf der Erde überleben werden. Würden wir so getröstet gehen?
Huchzeit, Kirnder – und dann? Reigenfamilienhaus, blecherne Brummbüchse und Geldi-Geldi … Und dann?

Dienstag, 7. Februar 2012

Damit wieder mehr Sünder in die Messe kommen, bereitet die katholische Kirche neu eine Oblate vor mit Käsegeschmack. Prototypen-Name: Cheesus.

Montag, 6. Februar 2012

Der Verlust an Illusionen schlägt sich nieder als künstlerischer Gewinn. Schön, wer das säuseln kann.

Sonntag, 5. Februar 2012

Wiedergeburt: Hört denn keiner, dass ich noch ganz heiser bin vom Todesröcheln?
So oder so oder so. So geht das. So.

Samstag, 4. Februar 2012

»China prüft Beitrag zur Euro-Stabilisierung«: Und wer es jetzt noch nicht begriffen hat, dass es immer um Geld geht, der denkt wohl, das habe etwas damit zu tun, dass die sozialistische Partei für ihre lieben Mitbürger nur das Beste will.
Die meisten Wahrsager sind so strohdumm, dass sie nicht mal die Vergangenheit voraussagen könnten.
Bücher, die man vergisst, bevor man sie liest.

Freitag, 3. Februar 2012

Dort, wo die Stadt ihr Arsch offen dem Meer zuwendet und ihre Scheiße ausgießt, wo die Sirenen auf die Schweine warten.
All die Pooeten.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Diese Typen in ihren Testosterossa-Panzern. (sic!)
»Aus unserer Sicht sind […] pauschale Negativdarstellung [der Luzerner Fasnacht] nicht nötig. Überzeichnungen sind in einem Krimi wichtig und unabdingbar. Doch diese sollten sich auf einzelne Personen beschränken«, sagt ein ›Zunftmeister‹ in Luzern, weil ein geplanter Fernsehkrimi ihm nicht ganz passt. Und meint aber eigentlich: »Negative Darstellungen unser aller Lebensweise ist nicht nötig. Es genügt, einzelne Personen für z. B. Umweltschäden und Wirtschaftstollwut verantwortlich zu machen …« Denn, so geht es weiter: »An der Fasnacht gibt es zwar auch negative Begleiterscheinungen, das soll man gar nicht wegdiskutieren. Im Zentrum stehen aber Brauchtum, Tradition und die fröhliche Ausgelassenheit von vielen Tausenden Leuten.« Klar, wie beim Massenkonsum des Massenmenschen. Aber das ist ja mittlerweile Brauchtum und also Tradition – äh, ich mein: fröhliche Ausgelassenheit.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Werkle, Maler, tage nicht … lass‘selbst im z‘rwühlten Bett den Pinsel niemals los.
Mein Reinkommen verdien ich mir.
Seit Vorsokrates hat doch jeder einen Knall.
Drechsle wochenlang an einer Stegreif-Formulierung!