Mittwoch, 30. April 2014

Das Leben, es nutzt sich ab: Hey, wie lustig ist die erste Eisenbahnfahrt, die Sonne im Blauen, der Moment, wenn man das erste Mal selber Auto fährt. Aber später, nach Hunderten von Autofahrten, ist daran dann neu nur noch, dass man einmal fast einen Unfall erlitten hätte. Uff, noch einmal davongekommen. Aber auch ein zweites und drittes Mal davongekommen. Ach ja, schon wieder knapp dran vorbei, was soll’s. Immerhin gibt es da noch die Liebe: die erste – und dann immer mal wieder rein mal raus, es ist halt so. Und selbst solche Texte: immer wieder die Lieder der Glieder mit Schmerzen im Herzen nach Terzen und Kerzen. Neu ist nur der große Tod. – Danach hat man’s. Aber richtig.
Schwanzblasblues.
Angst vor dem Sog des Lebens, das sich um das Loch des Todes drehen würde in den Minuten des Ertrinkens oder Erwürgens am selbstgeknüpften Galgen. Immerhin: Heute sterben viele in der Narkose. Roth sei Dank.

Dienstag, 29. April 2014

Dem Geist in der Toilettenschüssel hab ich schon als Kind den nackten Hintern entgegengestreckt. Mutiger Knabe, was?
Orgasmigramm: Mit wem habe ich wo und wann und wie oft …
Was ist die Tragödie des Lebens? – Dass man aus der Einmaligkeit der eigenen Lebenswelt das Immergleiche (Wiederkehrende) erkennt? Oder dass nichts zurückkehrt?
Ich bin im falschen Körper geboren: Eigentlich bin ich ein Vögelchen. Piepmatz. Piepmöpschen.
Nur gelebt, um eine Erinnerung zu werden.
Es ist bezeichnend, dass die ewig Vor-Vor-Vor-Gestrigen sich einer Tat rühmen, die in der HOHLEN GASSE begangen wurde.
Das kam gerade noch hechtzeitig.
Canada: Käne dah.
Bis in welches Alter hat man das Recht auf einen gesunden Körper?
Er hat MS und kann nicht mehr Autofahren: So macht er sich zum Grünen Helden.
Der Traum geht hin, dort, wo der Horizont ein Spürchen blauer wird.

Montag, 28. April 2014

(Literarischer) Stil entsteht durch das Eindringen bis zur Identifikation in eine andere Art/Welt: Werkstil versus Personalstil.
Er: Ich fühle, meine Stunde ist noch nicht gekommen.
Sie und ihre Pistole in der Hand: PENG!
Meine Katze träumt vom Blutbad der Mäuschen. Oh schau, wie nett ihre Krallen durch die Luft fahren.
Sprechen Sie bitte deutschlicher.
Was braucht ein Schriftsteller? – Eine rassige Maus.
Würde ist Sein im (fremden) Optativ.
Wir farn farn farn in der Macchia.
Ei, was hör ich: Die Rheintöchter lesbeln vor sich hin.
Herzleichen-Dank.

Samstag, 19. April 2014

Mitläufer? – Längst schon Mitfahrer, Mitfräser.

Freitag, 18. April 2014

Das kam gerade noch frechzeitig.
Das langweiligste Schach der Welt erfanden die Nazis: Sie duldeten keine schwarzen Figuren auf dem Brett.
Do cha jo jede cho – Werbung für ein Puff.
Die Hölle? Für die Tiere: hier auf Erden. Und wir sind die Teufel … Aber weiß der Teufel, warum er was tut?

Donnerstag, 17. April 2014

Mögliche Texte 14
Eine Geschichte schreiben, in der alle meine Freunde vorkommen.

Mittwoch, 16. April 2014

Er hat Angst, dass die Chinesen die ultimative Waffe anwenden: Sie atmen alle, alle 1.35 Milliarden Chinesen, gleichzeitig ein: Das Vakuum, das da entsteht! Und dann erst das Ausatmen: Was dies nicht alles zerstören könnte!
Das Antlitz der Erde. Mitgeformt vom Menschen. Das vergisst sie uns nie.

Dienstag, 15. April 2014

Wer postet das erste Selfie vom Augenblick des eigenen Todes?
Die meisten Bauern sind bemuht.
Aaahhh, diese überteuerten Ansammlungen von billigen Katalog-Wunscherfüllungen, die sich noch Menschen nennen, ich ertrag die nicht mehr!

Das einfache Schweizer Volk: Ist nicht auch dein Wunsch, das nicht mehr ertragen zu müssen, das Klischee eines einsamen Kulturschaffenden auf der privaten Insel? Häh?!
Den Schriftstellern wurden im ›Dritten Reich‹ (und bei vielen weiteren Gelegenheiten) die Bücher verbrannt. Was bekommen wir Nachfolger dafür? (Denn die Löhne der Pfarrer im Kanton Bern werden auch noch zu einem großen Teil vom Staat bezahlt, weil die Kirche früher einmal ›enteignet‹ worden sei. Aber wem hat die Kirche das Land weggenommen? Und was kriegen die dafür?)

Montag, 14. April 2014

Das einfache Schweizer Volk: Hast du etwas gegen Autofahrer?
Der Carinator: Ja, hab ich. Sehr bewährt haben sich Kopfschüsse. Am besten noch mit Dum-Dum-Geschossen.
Der neue Beruf: Nackt-Coiffeuse: Sie steigt mit Ihnen in die Badewanne und frisiert Sie. Nichts weiter. Selbstverständlich auch umgekehrt möglich. Umgekehrt? Ja, sie vorne. Sivoerhi.
Ivhqq ggzadme rdhmdml Uodhmnq hytlu Amzshnmzkqzsroqzdrhcdmsdmt. Ich weiß, was ich sage, ich kenne ihn.
Dieses Ganze, die Welt in meinem Kopf … – alles wehrt sich gegen das Auslöschen, gegen das Sterben durch einen Schreibimpuls, sucht das ›Ent-setzen‹ …
Da die Toten nicht zurückgekehrt sind
Was bleibt den Lebenden zu tun?
Da die Toten sich nicht beklagen können
Über wen, über was beklagen wir uns?
Da die Toten nicht mehr schweigen können
Dürfen die Lebenden noch leben?
Für die XXX:
Das ist das rechte Batzenschwein
Das scheißt tagaus und scheißt tagein
Es kann kaum vorne so rasch schlingen
Wie hinten schönen Scheiß zu singen

Sonntag, 13. April 2014

Samstag, 12. April 2014

Wollustblumenblütenträume schäumet!
Sternbilder. Bernstilder. Bildsterner. Bilderstern. Brrstenilde. (Wrfndtnnfhr?)
Es zeigt der Kompass bei allen Lebewesen in dieselbe Richtung. Hin zum Tod.
All mein Wissen, all meine Leiden, meine Freuden und Tränen, die Trauer und der Schrecken, all das wird eines Tages weg sein. Einfach so.
Du oder Sie? Tussi.
HAUS DER RELIGIONEN in Bern: Yeah, endlich gibt es den Kampfplatz! In der Arena werden Kathdummlicken gegen Pottestplemmplammden antreten: Das Ziel ist es, möglichst rasch zu Kott zu gelangen; allerdings ist Selbstentleibung verpönt; also versucht man alles, den Gegner so zu erzürnen, dass er einen in den sicheren Tod befördert. Auf den besten Rängen die Bischöfe und Priester. Man will sehen, was die eigenen Schäfchen so machen. Meist läuft es auf ein Verhungern raus, sie wollen sich ja nichts schenken …

Freitag, 11. April 2014

Zum Leben verurteilt: Von wem?
Selbst wenn ein Schriftsteller ›ewige‹ Werke schafft und es nach dem Tode weiterwerkt: Im Schattenreich wird er nicht glücklich. (Traurig?)

Donnerstag, 10. April 2014

Ein Mann von 58 Jahren (also 22 Jahre vor dem Tod) denkt zurück an sein Ich von 22 Jahren, also vor 36 Jahren: Wie er im Kino saß, alleine, egal, man wartete halt, auf irgendetwas, man wartete halt, auf eine Sie vielleicht, doch nur der Film kam, was machte das schon, man war jung – dies war doch das Schönste am Leben überhaupt; nur damals noch ungewohnt.
Vielleicht haben wir (Menschen) früher nur zwei-dimensional gesehen und gehört (dies lässt sich schwer vorstellen, ich weiß). Später beweist man eventuell einmal, dass es noch mehr als nur die drei Dimensionen gibt. Dann wird man beginnen, lernen zu wollen, auch diese Dimensionen wahrzunehmen.
NOTIZHAFT: Wenn mir ein interessanter Gedanke kommt, schreibe ich ihn unmittelbar in ein NOTizheft oder auf einen Zettel oder hierhin (in den Blog). Sonst dreht sich mein Hirn um und um um ihn herum und um ähnliche Überlegungen. Ich mache diese Notizen aber unterwegs so flüchtig, dass ich zuhause die Hälfte nicht mehr entziffern kann und auch vergessen habe, worum es ging. Aber mein Kopf war unbelastet, es rutschte nichts in die quälende Tiefe. Befreiung durch Niederschreiben.
Wenn die Musik – wie Schopenhauer ungefähr meint – die quälende Unruhe der Lebendigen ausdrücke und gleichzeitig besänftige, dann vermöchte ein anderes, aber dasselbe ausdrückendes Kunstwerk (Text, Bild etc.) ein Gleiches. (Was vermag ein Text? Wie sehr gleichen sich Kunstwerke in ihrer Intention?)
In einer Partnerschaft gibt es eine gemeinsame Geschichte. Gibt es auch ein gemeinsames Gedächtnis?

Mittwoch, 9. April 2014

Was bleibt? – Es soll geDeschnert werden. Nein, nichts, was Christen mögen.
Wenn ich mich im Einverständnis und zusammen mit meiner Partnerin entleiben möchte, darf ich das unseren geliebten Katzen auch antun?
Eine Witzknolle: scharf, ätzend.
Seebestattung: We are happy to sea you.
Die XXX verbietet dem Regenbogen, in der Schweiz mehr als die Farbe Rot und Weiß zu zeigen.
Die Zeit als Raum, in dem alles wiederkommen kann, weil sie kein Fluss ist, sondern ein Lichtpünktchen, das im Raum herumfährt. (Der vierdimensional sein mag.)
Confieserie: Man wird dicker und dicker.
Kleinstadt: Betritt ein Einwohner das Schuhgeschäft, weist ihm das ›Personal‹ gleich zum richtigen Schugrößen-Gestell.

Dienstag, 8. April 2014

VOR-AUS-DENKEN.
Wallhölla.
Ich bin zermattet.
Gleich geh, Wicht!
Toi, toi, Lette, du bist doch die Schönste der Welt!