Sonntag, 31. August 2014

Was sagen wir wohl in der Katzensprache für perverse Dinge, wenn wir uns spaßeshalber ein »Miaumiau« entlocken …?

Samstag, 30. August 2014

Die Schreibgenossen.
Die Scheitgenossen.
Die Schneidgenossen
Die Kleidgenossen.
Bei Katzenhaien fressen sich Embryonen im Mutterleib gegenseitig auf .. – Und siehe: Die Welt war gut.

Freitag, 29. August 2014

Einer frottiert in der Subway an einem geilen Arsch. Leider ist es – ohne dass er es bemerkte – ein Mann. Er schämt sich so. Wieso?
Ja, sie lassen mich erahnen, sie lassen mich, die Ahnen. Sie lassen mich er-Ahnen. (Öffne den Hallraum!)
Und sie scheißen in den Stuhlganges. James Joyce hätte Freude dran (siehe book of the dark und seinen shitgägel).

Donnerstag, 28. August 2014

Im Mordengrauen.
FEUERBACH UND DER SÜDEN – EINE REISE GEN ITALIEN (REPRISE UND FORT-SETZUNG)
Wenn wir sprechen, sind uns für das, was wir sagen können, verschiedenste Schranken gesetzt: Unter anderem von der Grammatik der verwendeten Sprache, von den äußeren Umständen des Sprechens, von der besprochenen Wirklichkeit, von der Logik. Poetisches Sprechen versucht, sich von einzelnen oder mehreren solcher Einschränkungen zu befreien; und zwar so, dass dabei gegenüber den gewöhnlichen Verständigungsweisen nicht nur eine Störung, sondern zugleich ein Gewinn herbeigeführt wird.
Das kann auch auf die philosophische Grundhaltung Feuerbachs übertragen werden: Die Tatsache, zur Gattung Mensch zu gehören, ist für Ludwig Feuerbach nicht ein das Individuum ausschließlich belastendes Erbe. Sie ist vielmehr Angebot und Herausforderung für den Einzelnen, die Schranken des Stammes zu durchbrechen, innerhalb des Menschseins freier zu werden in der singulären Abweichung vom Allgemeinen. Neben dem sprachlichen Kunstwerk sieht Feuerbach vor allem die sexuelle Sozialbeziehung als sehr direkte Möglichkeit, das Leben individuell zu gestalten: Einfach gesagt schon nur im Gegensatz zu dem, was früher wildes Fortpflanzen war.
Wenn Goethe nun auf seiner Italienreise auf dem Rücken seiner Geliebten die metrischen Rhythmen der gerade entstehenden Gedichte sich vorklopfte (»Oftmals hab‘ ich auch schon in ihren Armen gedichtet / Und des Hexameters Maß, leise, mit fingernder Hand, / Ihr auf den Rücken gezählt, sie atmet in lieblichem Schlummer / Und es durchglühet ihr Hauch mir bis ins tiefste die Brust.«), so vereinigt er genau diese beiden Elemente: In der Liebe die Freiheit der Lyrik (Abweichung) vom sonst vorgegeben Rhythmus des Sprechens und Lebens (Norm).

Mittwoch, 27. August 2014

Die Welt: Nur noch Material, um damit zu spielen. Mehr nicht. Aber was weiß sie schon davon?

Dienstag, 26. August 2014

In Ost und West machen sie jetzt humorvolle Politik. Und dann kommt der Ernstfall.
Es tönt das Provinzstattmärschchen: Bummplemmplemm, Bummplemmplemm ..
Es blökt die Sinnlosigkeit des Lebens …

Montag, 25. August 2014

Pazifisten: Wie immer ohne Gewehr.
Elegents: Eine Liebe mit Rüssel.

Sonntag, 24. August 2014

Nach der ersten Liebesnacht. Sie werden, sagt er, dieses Zimmer niemals mehr verlassen. Er hat über Nacht die Fenster und Türen zugemauert. Sie aber zieht den Vorhang weg und sieht die Straße draußen, die Menschen, die Autos. Das habe er getreu nachgemalt, ihm gefalle das wie eingefrorene Bild des Daseins draußen. Nein, sie solle das nicht weiter berühren, die Farbe brauche noch etwas Zeit, um ganz zu trocknen. Morgen dann sei es wunderbar. Sie geht und legt sich ins Bett.

Samstag, 23. August 2014

Ich: Ich möchte nicht länger die Luft atmen, die in den Lungen von Tyrannen und Despoten war!
Das einfache Schweizer Volk: Dann hör doch auf zu atmen!
Ich: Ich verlufte ja gleich.

Freitag, 22. August 2014

»Versamter Geschlecksverkehr!«, ergeifert sich der Bischof.
Jetzt mal langsam: Die Christen, sagen sie von sich, gibt es seit etwa 2000 Jahren. Den Islam gibt es seit etwa 1400 Jahren. 1400 Jahre nach Religionsstiftung hatte die Christenheit die Hexenprozesse noch vor sich!
Das einfache Schweizer Volk: Und was sollen wir nun daraus machen?
Ich: Denken – fände ich gut.
Infirmität als Berufung.

Donnerstag, 21. August 2014

Ach geht mir doch mit Eurem ›sozial‹: Fickt ein wunderschöner Mann eine potthässliche Frau, nur weil sie das auch mal möchte? – Bloß im Zufall.

Mittwoch, 20. August 2014

Im Moment unseres Sterbens durchleiden wir innerhalb einer Millisekunde unser gerade vergangenes Leben 666 Mal von Neuem: die Qual, der Schmerz! (Verriet mir ein kleiner Zwerg mit Schere in der Hand …)

Dienstag, 19. August 2014

Kunst ist, wenn man das Handwerk beherrscht. Ist es?
Frische-Kick mit männlich-markantem Duft. Nein, ich rede nicht vom Geschlechtsverkehr. Das steht auf dem Duschmittel, das ich geschenkt bekommen habe.
Und niemand stellt die wirklich wichtigen Fragen: Warum spenden uns Außerirdische nicht bessere Kunstwerke?
Dominik … Moby-Nick.
Es ist nicht mehr früher; heute singen sie: Let the Sushishine in.
Traumweltsherrscher.

Montag, 18. August 2014

Schnord of Darkness.
Das ist aber eine abgeschmalzte Sache.

Sonntag, 17. August 2014

Der falsche Kulturminister spricht in Bezug auf den so genannten Sprachenstreit davon, dass es darum gehe, sich gegenseitig zu verstehen … Hah! –: Was ist dann mit der anderen Art, jenen Menschen, die allen anderen unähnlich sind? Wer versteht uns?
ReaGIER doch nicht immer so!

Samstag, 16. August 2014

Tögödögödögödögötögödögödögödögö: Deppman!
She loves you bla bla bla.

Montag, 11. August 2014

Shrimps my life.
Das brave Bürgerlein geht an die Kuschparade.
Hängende Brüste in zu weiten Tops: das gurkt an …
Durch Krankheiten getrübte Daseinserkenntnis kann auch schön sein. Oder nett?
Ich möcht‘ ins Grab
Mich legen an
Sie

Ich möcht‘ ins
Grab mich legen an
Sie

Alles nur
Nicht ich

Sonntag, 10. August 2014

Sie war mit Verlangen feucht betaut …
Heim ins Reich. Heim ins Erdreich. Heim ins Himmelreich.
Verdammte Blut-und-Boden-Verdypen!
Kitsch my life.
Des Teufels Amt: Gott im Namen der Menschen anzuklagen.
Und die Tiere?
Die stammen doch vom Teufel ...
Und die Pflanzen?
Verschlingen dich!

Samstag, 9. August 2014

Meine EXpressung will was von mir.
Warum lässt die Regierung zu, dass man Worte wie ›Intervention‹, was in diesem Fall ein massives militärisches Eingreifen bedeutet, im militärischen Bereich überhaupt verwenden darf? – ›In diesem Fall‹: Darauf kommt es an. Es geht doch nicht, dass das Militär für in ihrem Bereich tödliche Kriegs-›Spiele‹ lauter euphemistische Wörter benutzt, die dazu noch mit anderen Bedeutungen behaftet sind: eine Intervention in der Schule, wenn es zwischen zwei Schülern und dem Rest der Klasse nicht mehr gut läuft; Intervention zuhause, wenn eine Tochter im Laden gestohlen hat. Intervention im Büro, wenn ein Arbeitskamerad jeden Tag grässlich stinkt. Undsoweiter. Hört also auf, die Kriegssprache durch Usurpation allgemein gebräuchlicher Wörter auszudehnen!
Nur Menschen können juristisch gesehen Urheber sein: warum eigentlich?
Lieb sein am Strand: »Oh, du mein kleines Muschelmöschen.« – Mami guckt verdutzt ihren Mann an. In zwei Tagen wird sie ihn zum Psychiater senden, der soll ihr sagen, ob ihr Mann nicht pädophil sei.

Freitag, 8. August 2014

Ah, sie musste ganz Walhalla durchficken: Truppenbesuch.
Silbentaler.
IM MORGENGRAUEN

Im Morgengrauen werde ich IHN sehen
Im Mordendgrauen kommt ER
Strahlend wird ER alles überscheinbaren
Und ich küsse, küsse und küsse
Was mache ich jetzt bloß mit den Silbertalern?
Uhren aus dem Jura, vom Juhra.

Donnerstag, 7. August 2014

Die Hingerichteten, die Opfer: nur Genicktote der Geschichte. Leidtragende. Wer von denen, die all die Fehler der Vergangenheit (in der Kirche, eines Staates, einer ›Nation‹) bereuen, ist bereit, für die heutigen Underdogs etwas zu unternehmen? - Nein, nicht wieder eine Reise auf Staatskosten, die auf einem Stück Land neben einem Acker endet, zwei Meter auf einen Meter ...
Bist du eigentlich Vegetarier, weil du keine Leichen essen willst, oder den Tieren zuliebe?
Der Hippie: Man, die sind ja vollwütig, Mann.
Das einfache Schweizer Volk: Stirb, Hippie, stirb!
Ach komm, sei nicht immer so fragressiv.
Da wird darüber diskutiert, dass ehrliche Menschen am Ende lieber sterben, als der Gesellschaft zur Last zu fallen, vor allem finanziell. Ich sehe dort das Problem nicht: Und darum habe ich jetzt schon möglichst viele Krankheiten, damit es die Gesellschaft möglichst lange möglichst viel kostet …

Mittwoch, 6. August 2014

Lieber die Schwalbe überm Dach als ein Erdbeben unterm Fuß.
Piepmops.
Ausgusst.
Blablablaboratorium.

Dienstag, 5. August 2014

Sprachbouble: Die Seife brandet an den Turm..
Wer ein Auto besitzt, der fahre doch bitte zur Hölle.

Montag, 4. August 2014

Darf jeder tun, was er möchte, solange er anderen nichts antut? – Kann ich dann bitte Massenmörder werden; und zwar so: Ich lasse mich 100 Mal klonen und erschieße mich dann hundert Mal.
»Ehe noch die Blätter fallen, seid ihr wieder zuhause!« Rief König Wilhelm II. seinen Mannen zu. Warum glaubt man Politikern eigentlich noch? (Siehe Karl Kraus und ›ich habe es nicht gewollt‹.)
Das Kind hört die Stimmen. Das Kind hört das Herz seiner Mutter. Das Kind schläft und strampelt. Das Kind fühlt sich geborgen. Das Herz seiner Mutter schlägt. Es fühlt sich wohl. Auch wenn die Herzschläge mal etwas länger ausbleiben. Danach kommt Freude. Diesmal aber ist es etwas lang. Das Kind hört das Herz seiner Mutter einige Zeit schon nicht mehr. Es hat auch einen Schrei gehört, hat sich irgendwie verletzt gefühlt. Die Herzschläge setzten kurz danach aus.
Und das ungeborene Kind stirbt kurz nach dem Mord an seiner Mutter.

Sonntag, 3. August 2014

Es ist eben doch ein Fluch: Plötzlich wird die Kleinheit der Schweiz wieder zum Vorteil, ein Inselchen, auf dem sich alles hübsch beieinanderhalten lässt und ein bisschen überwachen und man übernimmt sich nicht. Sollen doch die Großen schauen, wie sie das machen, wir spielen noch eine Weile Märchenland …
Was, wenn man elektronisch das eigene Hirn simulieren lassen kann, das bei den gleichen Reizen (durch elektronisch-chemische Reizungen) gleich reagiert wie das eigene Hirn; was also, wenn eine armer Mensch sich keine solche Leib→Geist-Maschine leisten kann, der Mittelschichtler ein oder zwei, die Reichen aber Hunderte oder Tausende: Was passiert dann mit der Geist-Leib-Gesellschaft? Tausende stimmen gleich ab; Tausende schreiben denselben Leserbrief etc. …? Und …
Er: Jetzt kommt der Schmutzprotektor: Schluss mit der radikalisierten Sittenschmiererei!
Sie: Du würdest besser mir beistehen!
Jawohl, Euer Verhöhrwürden.
Sollen sie doch in ihrem Gottesacker vermodern.

Samstag, 2. August 2014

Warum ich die Kirchen nicht mag? – Nun, wo Aussagen gemacht werden, dass der angenommene Kott so oder so sei, und dass deswegen dies oder/und das auf Erden so oder so zu sein habe, hört alles auf. Ich würde mich wenig davon unterscheiden, da auch ich solche Aussagen machte? Hah! Meine basieren auf Untersuchungen, die als wissenschaftlich und damit vernünftig belegt werden können. Und es gibt keine Instanz über der Vernunft. Keine. (Vielleicht die Chemie.)

Freitag, 1. August 2014