Samstag, 31. Januar 2015

Phrasen zerschreiben!
Sie: Ist das nicht eine Phrase?
Au! – – – ??? Reh! – Wo? – – – … Irr!!!
Das einfache Schweizer Volk: Was wünschen Ihre Majegestüt?
Ich: Da wiehern doch die Pferdefüße …

Freitag, 30. Januar 2015

Pupp: lick’em.
Unmenschen-Rechte. Rechte Unmenschen.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Die Nachtigellen kreischen.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Dienstag, 27. Januar 2015

Du willst wissen, was dein Horrorskop dir zu sagen hat?
Blablablaratorium.

Montag, 26. Januar 2015

Sonntag, 25. Januar 2015

Ihr geldAUTOmaten, Ihr Gieromaten, Ihr Kindermörder, Pflanzenkiller, Tierquäler! (Dies irae, dies irrae, diese irrae, diese Irren)

Samstag, 24. Januar 2015

Vorzeit, Jetztzeit, Nachzeit, zeitnah, zeitnach, zeitxyz … (Was stimmt hier nicht?)

Freitag, 23. Januar 2015

Totentanz und Hammerschwanz.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Ich: Die Nachtigall, die Nachtigall, die singt vom schönen Ultraschall.
Das einfache Schweizer Volk: Hast du da nicht was falsch verstanden?
Ich: Fiep, fiep.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Hummerschwanz und Regentanz.
Die Pestigall, die singt vom schwarzen [sic!] Tod.

Dienstag, 20. Januar 2015

Hummerschwanz und Totentanz.
Bitte um Verlaubnis: Wie behundeln Sie denn ihr Dier?

Montag, 19. Januar 2015

SauSIE wie SauERei.
Ficken. Der Rhythmus der Geburt. Totentanz und Hinkebein.

Sonntag, 18. Januar 2015

Böse Menschen haben keine Lieder – nur Nationalhymnen.
Das Dasein ist nicht trübbar ...
Das Dasein ist eigentlich nicht tragbar.

Samstag, 17. Januar 2015

Freitag, 16. Januar 2015

Donnerstag, 15. Januar 2015

Mittwoch, 14. Januar 2015

Die Jungfrau werde immer mehr beschmutzt vom grossen Tourismus. Nunja, dass ihr da der Mönch einmal mehr nicht hilft, ist einleuchtend klar. So sind die ja.
Neu dürfen die Einfachen-im-Geist auch ›Kräuz‹ schreiben.

Dienstag, 13. Januar 2015

Sterne am Nachthimmel, wie Asteriske, die auf unauffindbare Fußnoten verweisen …
Säkulares Recht nur für Agnostiker und Atheisten!, schreit der Antikreuzotter.

Montag, 12. Januar 2015

Ich, Komponist. Mein Leben in der Klampfensuppe.

Sonntag, 11. Januar 2015

Die Suche nach Absatzmärkten: Die Firmen rechneten mit neuen Welten, mit neuem Land im Himmel. Kolonisation. Kontakt mit einer Vielfalt von Rassen. Handel. Austausch von Bodenschätzen und kulturellen Errungenschaften. Tourismus. Entdeckerlust. Stattdessen hat man nichts gefunden. Und die Aktien fielen und fielen und fielen undﬧ 
Das Wesen fand in der Garage einen alten Käfig, in dem es früher einmal Space-Ratten gehalten hatte. Es säuberte ihn und trug ihn hinauf in sein Zimmer. Es legte Zeitungspapier auf dem Käfigboden aus und richtete ihn mit einer Miniaturwelt© notdürftig etwas ein. – Es verging einige Zeit, bis die Menschlein so weit waren, dass sie Symbole als Schriftzeichen erkennen konnten. Die Klügsten stiegen aber schon früh auf die höchste Bergspitze und lasen so die Schriftzeichen auf dem Grund ihrer Welt. Die Halbschlauen faselten einige Jahrtausende später von göttlichen Zeichen. Die Klugen aber hatten die Schrift schon lange entziffert, stiegen in die Höhlen und überlebten den Angriff der Space-Katzen, der in den Zeitungen der Wesen zufällig an einer sichtbaren Stelle der Zeitung angekündigt war. – Danach lebten sie glücklich für eine unbestimmte Zeit weiter.
Wann kommt die Zeit der alten Lieder? Wann darf ich dem lauschenden Höhererinnernkreis die Anickdoten vom Leben erzählen? Wann kann mein V endlich ein flügelschlagender Vogel sein, während andere Buchstäbchen durch den Blätterwald rauschen?
Erst musst du den Feuervogel sehen, den FürNix aus dem Feuer. Das Spiel, das Spiel, das tanzende Ziel ... Also, wohl an ... Wann?

Samstag, 10. Januar 2015

Freitag, 9. Januar 2015

›Gotteslästerung‹? – Das Wort im herkömmlichen Sinn ist unlogisch: Wenn der (imaginierte) ›allmächtige‹ Gott offenbar zulässt, dass man ihn beleidigt, kann er gar nicht allmächtig sein (oder er will es). Und bei einem mächtigen (oder überhaupt existierenden) Allah bräuchte auch ›der Prophet‹ nicht von Idioten ›gerächt‹ zu werden.
Heutzutage beginnen sie Kaffee zu trinken, den sie anfangs gar nicht mögen, nur weil es ›stylish‹ ist, zuhause eine Kaffeemaschine zu haben.
Horrorch! Der Rabe ist da.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Abendlendler.
Eine uns aus.
Wann kommt der deutsche Schriftsteller, der Hitler zur Allegorie macht und ihn damit endlich einmal erledigt? (Bei Mengele ist’s schon getan.)
Fotzen würden Fick-Fuck kaufen.
Eis und Braus.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Schön eingecoucht.
Die Fabrikherren: alles Schindgänger.
Wurstblumenträume.

Dienstag, 6. Januar 2015

Mein Leben: ein Selbstsporträt.

Montag, 5. Januar 2015

Wir sollten unsere Manuskripte, die wir einem Verlag vorlegen wollen, mit unserem Blut schreiben, wortwörtlich. Dann würden wir nicht alle viel zu viel produzieren – und uns nur aufs Wichtigste konzentrieren. Allerdings sollten das alle tun, sonst hat es wenig Nutzen. Solche Literatur würde dann auch besser bezahlt. Und der Begriff ›Mäzen‹ bekäme eine ganz andere Bedeutung, wenn man da einem Dichter nurmehr Blut spenden dürfte …
Das einfache Schweizer Volk: Meinst du das ernst?

Sonntag, 4. Januar 2015

Eins und aus.
Lebensläufe enden in Todesfallen.
Lebensläufe verwandeln sich in Todesfälle.
Casanova, the Spearmmaster 1725.
Eins uns zaus.

Samstag, 3. Januar 2015

Verdichtung und Auflösung, Verschichtung und Ablösung, Versdichtung und Hopplösung, Verzischtung und Mopskrönung.
Ein uns aus.
Die quälende Lust seit 39 wie weggeblasen. Was suche ich hier noch?

Freitag, 2. Januar 2015

Fertig verfrustriert.
Ich geh‘ extrembergsteigen: Ich such‘ meine Everrest.
Tun nie etwas Unrechtes, helfen den Armen. Beteiligen sich aber an Giftgasfabriken und treiben als Unternehmer in Asien und Afrika viele Kinder sehr direkt in die Galeerenarbeit …
Aber auch die ›kleinen Leute‹: Immer wundert sie vieles, immer machen sie große Augen und staunen über die Welt. Aber urteilen? Neinnein, das können sie nicht, das machen dann schon andere … oder es wird schon recht sein, wie es ist …

Donnerstag, 1. Januar 2015

Die Religiösen, dieses dumpfsinnige (dumpfkindische) Gesindel, das immer im Schatten der Weisheit hockt, die Hände dummgefaltet. Könnten so nicht mal eine Schreibmaschine bedienen.
Dein Rücken: treuschmerzig.
Immer eine Sentenz auf den Lippen, immer politisch korrekt, sagen sie –: nichts.