Dienstag, 30. Juni 2015

Gesundheitswahn: Willst Dich ins Tealirium saufen?, fragt Schnapsoleon.
Die reichen Staaten machen eine Trittweltpolitik.
Große Weisheiten des Papperlapapapstes: Warum sollte man eine Treppe zum Himmel nehmen, wenn gleich nebenan eine Rutsche zur Hölle steht?

Freitag, 26. Juni 2015

Gott? – Bei dem ist eine Sichherrung durchgebrannt.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Sind Sie stolz auf einander oder stolz aufeinander?
Das einfache Schweizer Volk: Macht das was aus?

Mittwoch, 24. Juni 2015

Dienstag, 23. Juni 2015

Montag, 22. Juni 2015

Sie und er sind Pattners.

Samstag, 20. Juni 2015

Auf sie mit Gedrill.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Mittwoch, 17. Juni 2015

Ich mag entkleidsame Frauen.
Der General zum Sprengstoffexperten: »Was für eine Prachtswumme!«
PENDU
Mein Schwanz ein Erhängter
Er kann nicht mehr steh’n
Kein Blut rauscht mehr zum Kopf
Nur die Striemen bleiben, rundherum
Und die ausgeschied’nen Sekrete
Schau, auf den Boden
Der Blaue Kammerherr könnte auch gedeutet werden als langes Vorspiel, eine Steigerung gegen Ende (umgekehrter Göttersturz) und dann als Orgasmus: Dammi il paradiso.

Dienstag, 16. Juni 2015

Lieber James Joyce: Alles Gute zum Plumps-Day.
Oh schwarze Maria von Weinsiedeln!
Das Verlangen ihrer Lippen ist grau
Und faul riecht’s aus dem Loch
Die Zähne bloß Stümmel noch
Und krächzend kriecht's ihr hoch
Lolitaphilie.

Montag, 15. Juni 2015

Papagei und Papaschrei.
Kann man Songs, zu denen man vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren sich erträumt hat, wie das Leben einmal sein wird, noch hören, wenn es ganz anders gekommen ist? Müsste die Frage dann auch lauten: Kann man in Landschaften, in denen man einst Lebensträume träumte, Jahre später noch lustwandeln?

Sonntag, 14. Juni 2015

Der Auslendler: Trittbettfahrt.

Donnerstag, 11. Juni 2015

In der verdammten Gebärmutter musste ich nie Schlange stehen … – Ich habe mehr erwartet vom Leben!
Das einfache Schweizer Volk: Haha, so funny!
Wurm von Welt.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Dienstag, 9. Juni 2015

Montag, 8. Juni 2015

Ihr ewig biederen Schriftbeller: Die Revolution liegt in der Form, nicht im immergleichen Stil!

Samstag, 6. Juni 2015

Freitag, 5. Juni 2015

Wenn mein Nachlass schon zu Lebzeiten in ein öffentliches Archiv käme: Wie anders würde sich das anfühlen, wenn ich mein Leben in sentimentalen Momenten da durchgehen würde – statt zuhause?

Donnerstag, 4. Juni 2015

Auf dem Sterbebett ein allerletztes Gedicht (wie die Zen-Leutchen):
Ich war
Ihr seid
Was wollt ihr mehr?
Wie viele Jahrtausende müsste man erlebt haben (durch ein zwischendurch immer wieder Einfrieren-Lassen), um ein guter Schriftsteller für alle Zeiten zu sein? Und wie lange müsste man in den entsprechenden Jahrhunderten und Jahrtausenden sich aufhalten, vor dem nächsten Kältebad?

Mittwoch, 3. Juni 2015

Warum macht Spielberg nicht mal einen Film, in dem die Menschen sagen: »Okay, die Tiere sind besser, stärker, relevanter … sterben wir doch aus …«? (A.I. stammt ja quasi von Kubrick.)
Diese faulen Äpfel am Stammbaum meines Namens.

Montag, 1. Juni 2015

Die Staatskulturorgane: geistige Apérohlinge.