Samstag, 31. Dezember 2016

Zeit wird Staub wird porös.
»Prednison Streu-li«: Wie kommt man auf solche Namen?
Die Sehnsucht nach dem Glücklich-Sein. – Sie sahnesucht nach dem Glücklich-Sein.
Schneespuren. Er dreht sich um. Aber seine Spuren waren schon verweht? Drüber geschneit? Nicht mehr in der Welt.
Literatur, eine Richtung davon: Nicht Realität wird abgebildet, sondern erinnerte Realität. Gedächtnis presst Erinnerungen zusammen und bewahrt im Text das alternde, alte, verfliegende Leben.
Die Leere von Plänen, Vorhaben und Zukunftsaussichten …

Freitag, 30. Dezember 2016

Land of Cockaine … Hey, wie der Dickter da schmunzelt …
C’est le temps qui fait la musique oder was die Zeitungen so singen …

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Bürsten für Nägel und Eckzähne … Immer gegen den Strich …
Was können wir mitbringseln?

Montag, 26. Dezember 2016

Sie: Ach, woher denn?!
Die Bombe: Bumm!
Die Lorbeeren sind geschnitten …: wo?
Staret …: Ja, man kommt in die Jahre, nicht wahr?
Und J. sprach: Ich möchte euch in die Armee schließen!

Samstag, 24. Dezember 2016

Wer hat ein Lieblingswort?
Das gute alte Wetter pfeift und dröhnt, keucht und scheucht …
Wir schmieden Schmuck aus unseren Schwertern … Es wird von uns erwartet …
Wenn man heute im griechischen Meer ertrinkt, rettet einen keinen Delphin … War Arion etwas Besseres? Es ist halt ungerecht in der Welt …
Byron hätten die Vampir-Geschichte vielleicht doch selbst erfinden sollen: Dann wär die heutigen TV-Serien etwas klüger … vielleicht … vielleicht …

Freitag, 23. Dezember 2016

Mir Dir, Liebste, führe ich keine Nonversation.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Wanderwolf … – Kommt Euch bekannt vor?
»Eine Vision des gelungenen Lebens, die auch der White Trash teilen kann …« – aber die meisten von denen, also so 80 bis 90 Prozent, wissen halt nicht mal, was eine ›Vision‹ ist. Verwenden den Begriff doch schon die meisten Politiker falsch …

Dienstag, 20. Dezember 2016

Die Wogen schubsen einander eifersüchtig, wollen die Meerjungfrau für sich allein … Aber das Seepferd fühlt sich auch als Weibchen: Was wird seine Rache sein?
Kaum zu glauben, wurden in unserer sogenannt durchrationalisierten Welt die Kinder noch nicht wegrationalisiert (oder eine Methode geschaffen, sie erst nach 20 Jahren im Mutterleib herauszuholen – aber dann könnte man sie nicht mehr so gut instrumentalisieren).

Montag, 19. Dezember 2016

Hier regt sich ein stolzer Rüssel – elephantasiastisch …
Lass die Hundgranate fallen, mein lieber Exkrement!

Sonntag, 18. Dezember 2016

Früher fühlten sich Adlige von »natürlichen« Naturbeschreibungen beleidigt/verletzt, heute ist es anscheinend der Kitschpöbel …
Wie war das genau, als die Sündflut kam, starben da die Salzwasserfische, weil es Regenwasser war, oder aber die Süßwasserfische, weil es Meerwasser vom Himmel pisste? Kann mir das mal bitte ein Pfaff erklären?!

Samstag, 17. Dezember 2016

Lieber Individualität als Identität: Gotteskrieger haben Identität. Gewalttätige haben Identität. Aber nicht der brave Bürger. Er kämpft mit seiner Individualität. Wohl ihm, wenn er nicht dem blinden Glauben anheimfällt …
Die Schweiz als Zentralprovinz: Hah, das würde euch so passen!

Freitag, 16. Dezember 2016

Der Pope singt heutzutage kirchlichen ePop.
Romantik: Schönheit plus Seltsamkeit. Wirklich?

Donnerstag, 15. Dezember 2016

»Todesläufe« sollte es auch heißen, wenn Jäger den Rebhühnern erst die Beine brechen – und die dann in Todesangst noch so sich weiterschleppen, weg vom Gewehr … (Was sind wir meist gefühllos!)
Ein gepresstes Genuschel würdevoller Missbilligungen …
Das einfache Schweizer Volk: Brurglh?

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Baba und das stolpernde Reimschema.
Verwirrnachtspaket.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Teure Figurinen in den Ecken: Brauchen das Dichter? Eher Figuren, eher Figurinnen …
Hamlet ist tot: Wen kann der Geist seines Vaters noch heimsuchen? Das Abendland mitten in der Nacht ...

Montag, 12. Dezember 2016

Wer Erben hat, kann das Leben als Satz betrachten, der mit einem Komma endet, wer keine hat, als Satz mit einem Punkt? Was ist dem Schriftsteller lieber? – Und wenn das Leben allzu kurz ist, gibt’s dann einen Strichpunkt? Und wenn man einen Schüler hat, der besser wird als sein Meister, einen Doppelpunkt …?
Eierkopf: Ackerdämlicher.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Der Weg diesen regenverhangenen Hügel hinauf zum Haus des Dichters führt in eine neue Welt kunstvoller Prosa: Wer wohnt da, wie heißt er? Niemand weiß es …
Hat Puschkin bei der Pique Dame von Friedrich de la Motte (Pique-Dame. Berichte aus dem Irrenhause) geklaut?
Der Translator: Und wenn?

Samstag, 10. Dezember 2016

Dmnik: Der müde Dominik.
Weed-choked: Überdosis Hanf?
Ein Figur wird in einen Bären verwandelt und ein Baum wird zur Windmühle: Haben die Russen (Dneprowskaja Russalka) die Eurhythmie erfunden?
Rudolf Steiner: Halt die Schnauze, Bär!
Tägliche Einkaufszettel: Spuren von Graphomanie?
Die Sprache der Erotik: knospende Ps und plätschernde Ls. Oder Kussmund und Zungezüngchen …
Da lügt der Schwiegersohn von Blocher (die Tochter ist ja auch in der XXX) einer ganzen Gemeinde bezeugtermaßen die Hucke voll, weil er lieber keine Steuererhöhung möchte, aber wen wählen die blöden Bürger immer noch: Die XXX, die eine Partei sein soll, die für die kleinen Bürger sorgt. Je nun, klein sind sie ... im Hirn.

Freitag, 9. Dezember 2016

Eine Pizzeria soll keine Pizzas liefern, sondern Stoff für Pädophile, sprich junge Mädchen und Knaben. Deshalb stürmt da einer die Filiale in Washington D. C. und feuert auf einen Kellner. Woher er die Infos hatte, der Schütze? Aus dem Internet. Und voilà: Eigentlich wäre das Internet ein hervorragendes Mittel für mehr Demokratie, ein Ort, wo man sich informieren könnte. Aber wenn die Leser nicht mehr quellenkritisch sein können und alles gleichwertig behandeln oder sich einfach nach ihrem und nur ihrem Gusto aussuchen, was wahr sei und was nicht, hat das Hilfmittel eigentlich versagt. Brauchen wir eine Kontrolle im Netz? Oder einen Test, wer surfen darf?
Die gute alte Encyclopédie … die »Ennui« so beschreibt: »Nachdem sie eine Freude genossen hat, ist die reflektierende Seele überrascht, sie so schal zu finden. […] Wenn diese Diskrepanz zwischen Hoffnung und Wirklichkeit […] mehrere Male festgestellt worden ist […] erkennt die Seele darin ein Naturgesetz.« – Und so fühle ich seit meinem 28. Geburtstag.
Wjasemskij und Puschkin: Ein Wetteifern, wer die obszönste Metapher erfinden kann … Vielleicht sollte so was ein Literaturhaus mal ausschreiben ...? Immerhin war das Puschkin, nicht wahr, Vladimir?

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Wenn etwas größtenteils weiß ist und nur wenig grün, sagen Männer ›das Weiße‹, Frauen ›das Grüne‹.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Da mussten die armen Komponisten halt Aufträge der Kirche annehmen. Doch was tat zum Beispiel der kluge Schubert? Er vertonte ganze Messen, ließ aber gewisse Textstellen weg … »Credo in unam sanctam catholicam et apostolicam ecclesiam«, etwa. Und was sagt uns das?
Das einfache Schweizer Volk: Wir wissen es besser! Er lebte damals, wir heute …
Ich: Jaja ...
Kirche des Ungeils.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Das schweizerische Eidgenossenschaf.

Samstag, 3. Dezember 2016

Kinder: Zukünftige Gräber.

Freitag, 2. Dezember 2016

Vitus Huonder lehnt Sterbehilfe ab mit unter anderem der Begründung: »Der Herr macht tot und lebendig, er führt zum Totenreich herab und auch herauf.« – Also darf man als Kranker Gott nicht dreinpfuschen … ABER, ist dann nicht JEGLICHE Medizin genauso ein Dreinpfuschen? Wie vernagelt und dumm muss man eigentlich sein …
Nicht gelebtes Leben: Eine der häufigsten Krankheiten.
Diese Typen – gehen aufrecht, aber kriechen doch jedem in den Arsch …

Donnerstag, 1. Dezember 2016

… was unsagbar ist und doch nicht verschwiegen werden kann: … Zwischenräume, Küsse, gemeinsame Toilettengänge, das Schweigen und die Umarmungen … und …
… das ich gern selbst geschrieben hätte … das ich selbst gern geschrieben hätte … Und wieder vergehen zehn Minuten …

Mittwoch, 30. November 2016

Wer zum Teufel hat da seine Trump-Karte gespielt?
Die Sonntagsficker (Tristram Shandy) – die Feiertagsficker, die Silvesterficker, die Fastnachtssonntagsficker ...: Euch fehlen doch die Samentage der anderen Wochentage!
Vegtragisch? Ganz und gar nicht … Werdet fleischlos: Weniger Tragödien für die Tiere …

Dienstag, 29. November 2016

Puls und Peng.
Wir sind einfach nicht reif für eine Demokratie. Man schaue sich mal um! Eine Oligarchie der Weisen, das wäre was …

Montag, 28. November 2016

»Wenn es regnet, in den Straßen von Teheran, riecht es genau gleich wie bei uns. Aber was hatte ich erwartet: Den Duft von Wüstenblumen? Das Stinken des billigen Erdöls? Man ist immer wieder überrascht, wenn man in einem anderen Land ist, wie viel ähnlich ist.« – Und vielleicht deshalb habe ich den Text über den Iran abgebrochen. Oder ist jemand interessiert, ihn gegen ein Honorar zu bestellen und dann zu publizieren?
Hexenhafte Mogelscheuche!

Samstag, 26. November 2016

Wann werde ich Sarahzene?
Das einfache Schweizer Volk: Das unbezähmte Seepferd?

Freitag, 25. November 2016

Das Herz am rechten Fleck. Also eher in der Mittelachse. Also auf der Zunge.

Mittwoch, 23. November 2016

Es schwant. Wem? Leider allen.
Es war einmal ein hohler Zahn
In einem dicken Mann
In einer alten Stadt
In einem ehrwürdigen Staat

Es war einmal ein dicker Zahn
In einem alten Mann
In einer ehrwürdigen Stadt
In einem hohlen Staat

Es war einmal ein alter Zahn
In einem ehrwürdigen Mann
In einer hohlen Stadt
In einem dicken Staat

Es war einmal ein ehrwürdiger Zahn
In einem hohlen Mann
In einer dicken Stadt
In einem alten Staat …

Dienstag, 22. November 2016

Der große ungeschriebene Bühnenmonolg: Kotzen, bis es nicht mehr geht.
Trauringkampfring.

Montag, 21. November 2016

Innerschweiz im Januar: Als würden die Berge aus dem Nebel rutschen …
Sagt mal, meine Bücher müssen in der Nacht heimlich Sex haben, so, wie sie sich vermehren …!?

Sonntag, 20. November 2016

Es gibt ein Schweizer Schützenmuseum, aber kein Schweizer Literaturmuseum: Was sagt das über die Schweiz?
Stephen Hawkin tröstet sich mit dem unausweichlichen Ende der Erde …
Willkommen in der Werkeltagswelt, Frau Werkel …

Donnerstag, 17. November 2016

Liebe Mitdarbeiter, der Chef will doch nur euer Bestes!

Montag, 7. November 2016

Vasektomie-Party: Welches Alter muss man haben, um eingelassen zu werden?

Samstag, 5. November 2016

Der unmögliche Sammler: Von allen Konzerten sammelt er die Ohrpfropfen, die er an jeweils im Ohr trug, legt sie ab in ein Schächtelchen und beschriftet die mit Datum und dem Namen des Acts.

Freitag, 4. November 2016

Homerische, hämorrhoidale, hellenische Geschichten …
Buchtitel: Die alten Griechensäcke. Vor der Geschichte.

Donnerstag, 3. November 2016

S*** schreibt ein Buch. Und meint ganz ernsthaft, damit nichts Geringeres geleistet zu haben als den Beweis, dass nach Auschwitz trotzdem noch Bücher geschrieben werden können (und ich weiß, dass das Zitat anders lautet …); dass es Bücher gibt, die selbst für Gläubige besser sind als die Bibel; dass es das einzige Buch ist, dass man vor der Apokalypse noch lesen muss.

Mittwoch, 2. November 2016

Deutsch hat an Wichtigkeit als Literatursprache seit 1990 mehr und mehr verloren: Nach dem zweiten Weltkrieg war das zweigeteilte Deutschland noch auf der Weltkippe, an der Grenze zwischen Ost und West, wie Korea, aber zentraler, zweigeteilt und sinnbildlich für die zweigeteilte Welt. Und Österreich und die Schweiz haben partizipiert an der Wichtigkeit der deutschen Sprache. Aber seither …
Schon nur das Anziehen oder Ablegen einer Brille hat bei einem (wahren) Schriftsteller meist mehr Bedeutung als ganze Reden von Politikern …
Das einfache Schweizer Volk: Und daran glaubst du?!
Ich: Ich glaube nicht.

Dienstag, 1. November 2016

Das Vergangene versteht sich nie ›von selbst‹, die Zukunft noch nicht und was ist – jetzt?
Und sie warten alle auf ein Zeichen Gottes im Himmel … Da erscheint, mit Wolken gebildet, eine Schrift: Sorry

Dienstag, 18. Oktober 2016

Schleckwetterperiode für Frauen: Männer wollen nur noch Masturbier.
Buntsiffer.

Montag, 17. Oktober 2016

Sie besuchen mich hier? – Ich sage denke schön!

Sonntag, 16. Oktober 2016

Negro Mandela. – … – Wieso kommt einem so etwas in den Sinn?
Meinem Coiffeur sein liebstes imaginäres Buch: Dem Arschloch sein Auto.
Krieg als Party: »Als Chemiefässer explodierten, stiegen herrliche Feuersäulen in die Nacht, und es gab Explosionen in den buntesten Farben.«

Freitag, 14. Oktober 2016

Vor allem wer (von der Gesellschaft so gesehene) Depression nicht als Krankheit erlebt, könnte dies Anders-Sein konstruktiv nutzen …
Ödipus-Verdoppelung: Ich muss meinen Vater auch zum Kuckuck gewünscht haben … Aber durch die Liebesversagung der Mutter kam es sozusagen zu einem doppelten Ödipus(s)-Komplex: Und so bin ich auf der Suche nach Wärme seit fast jeher in meinem Leben …

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Aber meine Herrschuften!

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Das einfache Schweizer Volk: Das ungesämte Seepferd …?
Und Gott sprach: Ich verlange die Weltherrschuft!

Dienstag, 11. Oktober 2016

Wenn die Ich- und Überich-Funktionen schrumpfen, werden wir dann mehr Es? Auch in Geschichten? Also zum Beispiel in gewissen Märchen … (In anderen ist die Überich-Kontrolle ja zu groß!)

Sonntag, 9. Oktober 2016

Warum fühle ich mich, seit ich ca. 28-jährig bin, auf Parties und Gesellschaftsanlässen immer, wie wenn ich teilnehmnder Beobachter wäre? Nie voll und ganz dabei …

Freitag, 7. Oktober 2016

Ist es gerade NICHT die intellektuell-bewusste Planung, die ein Kunstwerk überzeitlich macht, sondern das ES, das die immer-gleichen, ewig-gültigen Noten im Hallraum tief unten-innen anschlägt?

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Kunstwerke generell eine Sonderform psychotischer Wahnbildungen? Eine Abwehrleistung aufgrund der konstitutionellen Beschaffenheit …

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Metaphern als Ausdruck für unbewusste Tabus? Ein Gleichnis, das etwas Unbeschreibliches vertritt (Freudscher Fehltritt?), das nicht gesagt werden darf – und doch nach Ausdruck verlangt, nach Erleichterung?

Dienstag, 4. Oktober 2016

Das einfache Schweizer Volk: Das unsamtene Seepferd …?
Das einfache Schweizer Volk: Das ungesamte Seepferd …?

Montag, 3. Oktober 2016

Neander-Taler, du musst wandern …

Freitag, 30. September 2016

Das einfache Schweizer Volk: Das gelähmte Seepferd …?

Donnerstag, 29. September 2016

Das einfache Schweizer Volk: Das ungesahnte Seepferd ...?

Mittwoch, 28. September 2016

»In der Schweiz zeigt man sein Gesicht …« – Was ist mit Fasnachtsmasken? Was mit getönten Autoscheiben? Töffhelmen? Skimützen über dem ganzen Gesicht?

Dienstag, 27. September 2016

Das einfache Schweizer Volk: Das eingefleischte Seepferd …?
Schriftliche Sprache, die mit Fieplauten von Zwerghamstern verglichen werden könnte: Feinde können diese Sprache nicht sehen, nicht hören …?

Sonntag, 25. September 2016

Das einfache Schweizer Volk: Das ungezahnte Seepferd …?

Mittwoch, 21. September 2016

Privatsprache: 2 Jahre, 2 Monate, 2 Wochen und 2 Tage!

Montag, 19. September 2016

Hat Nabokov seine Idee von der Parallel-Erde (»Ada« von 1969) von »Star Trek« (»Miri« von 1966)?
Das ist eine Frechtvertigung!

Freitag, 16. September 2016

LIBRETTO FÜR M. P.
u – o – a
sose benrenki sose bluotrenki [wie die Beinrenkung (Beinstellung/Knochenstellung), sei auch die Blutrenkung] / themo bene an that flesg [von dem Knochen/Bein an das Fleisch (also wie das Bein/der Knochen, so sei auch das Fleisch)]

da fna de kve ve fle gi ki bi bi ni ti mo ko to to fno co plo bo pno mu ku tu tu fnu cu plu bu pnu [Geheimschrift aus dem Althochdeutschen; heißt aufgelöst: den tivvel gibant = den Teufel gebannt]
es pe ex er ka er ka ha be el zett [Geheimsprache aus dem Alt/Mittelhochdeutschen: s p x r k r k h b l z → spurihalz = das Lahmen (das Teufelsbein)]

Incantatio con / contra equorum

nu vuilih then [nun will ich den] / then ureidon slahan [den Abtrünnigen/Teufel schlagen] / mit ten colbon // spurihalz [mit der Keule/dem Bein // den/das Lahmen]

Pferdefleisch und Teufelsritt geben Hexenschuss / abracadabra / Zaubersternenwiesenkraut / Zaubersternenhimmelskraut und Rüben

ni sal nieman the diubal uorhtan [es braucht niemand den Teufel zu fürchten] / ad signandum domum / contra diabolum / chnosping [= ein Zauberwort]

Pferdefuss und Menschenbein(e) / Schritt und Tock und Schritt und Tock / leibhaftiger diubal / diabolus

diu diu diu dia / deus / sleipnir o deus eggmoinn idun rin rin rin

Mittwoch, 14. September 2016

Der Leser: Ah, dieses Buch. Diese Sprache. Ich war danach nicht mehr fähig, ein anderes Buch zu lesen – für Monate!
Die Leserin: Bist du sicher, dass das nicht einfach ne Ausrede ist?
Der Leser: Nein. Nein! Fühlst du das denn nicht? Diese Energie. Diese Entladungen in Form von Buchstaben!
Die Leserin: Was entlädt sich?
Der Leser: Alles. Alles. Sein Frust, seine Trauer. Alles.
Die Leserin: Aber was denn genauer? Wie zeigt sich das?
Der Leser: Diese Sprache. Siehst du das nicht? Fühlst du das nicht?
Die Leserin: Was: Was fühle ich nicht? Kannst du weniger geschwollen.
Der Leser: Diese Weltwut! Diese Sprache!
Die Leserin (spaziert davon)

Dienstag, 13. September 2016

Ich hatte einen Traum: Ich war Performance-Künstler und führte als einziges Kunstprojekt ein langweiliges Leben. Überall, wo ich hinging, sagte ich: Ich komme zu eurer Party, weil sie stinklanhweilig ist .. genau wie mein Leben … genau wie meine lebenslange Performance … Am Ende hatte ich Sex mit Hitler.

Montag, 12. September 2016

Ingeborg Bachmann und der Frisch …

Sonntag, 11. September 2016

Das einfache Schweizer Volk: Warum bist du so müde?
Ich: Zu lange gelebt …
Hütet Euch vor Zufalschbekanntschaften!

Mittwoch, 7. September 2016

Hund (stürzt mit kläffenden Lefzen auf einen Menschen los)
Mann (wendet sich zur Flucht)
Hundehalter (mit beruhigender Stimme): Keine Angst. Der macht nichts. Der will nur beißen.

Dienstag, 6. September 2016

Im Tierheim.
Der Freiwillige: Dieser Hund hat Männer nicht so gern. Er wurde oft von einem geschlagen.
Der Überzeugte: Pah, bei mir geht das schon.
Der Freiwillige: Hm, nein, das möchten wir lieber nicht. Es geht um das Wohl des Tieres, verstehen sie?
Der Überzeugte: Aber ich tu ihm doch nichts. Ich tu niemandem was.
Der Freiwillige: Verzeihung, aber das geht wirklich nicht. Wir haben da unsere Grundsätze.
Der Überzeugte (schon leicht aggressiv): Aber bei mir geht das sicher!
Der Freiwillige: Entschuldigen sie nochmals, aber das können wir einfach nicht machen.
Der Überzeugte: Also jetzt hört’s dann auf! Seien sie doch froh, dass jemand den Hund nimmt!
Der Freiwillige: Das ist leider nicht alles. Wenn er dann in zwei Wochen wieder bei uns landet, ist er eventuell gestörter als jetzt.
Der Überzeugte (packt ihn am T-Shirt): Jetzt hör mal zu, du Wicht …

Montag, 5. September 2016

Nachwuchs fördert Zeitmangel …

Sonntag, 4. September 2016

Sandra: Sie, hat dieses Buch auch einen Sinn?
Lehrer: Selbstverständlich, du musst nur…
Sandra: Aha, dann kommt der bei diesem Buch also ein wenig später…!

Samstag, 3. September 2016

Oh, was würde die XXX gerne im 19. Jahrhundert leben ... Nicht wahr, das hier geht euch runter wie guter Schnaps?! …: » Eine wahre Lust aber war's indessen, zuzusehen, wie sich die kleinen Malaien um die Deute balgten. Mit dem Kopf voran schnellten sie sich in den dicksten Haufen hinein, über die Schultern der dicht Zusammengedrängten sprangen und kletterten sie, und wer eine oder ein paar der kleinen Kupfermünzen gewann, schob sie nur rasch mit den staubigen Fingern in den Mund – die einzige Tasche, die sie trugen –, um ihre Hände wieder für weitere Beute freizubekommen. Das war dabei ein Jubel und ein Gekreisch, dass man sein eigenes Wort kaum verstehen konnte, und noch während sie sich balgten und zur Seite warfen, gellte auf einmal ein lauter, schriller Ruf zwischen sie hinein, der sie mahnte, den anspringenden Pferden Raum zu geben. Diese waren nämlich schon umgespannt, und während die Kinder nur eben genug zur Seite wichen, dass sie vorüber konnten, zogen die frischen Tiere, von Peitschenschlägen und lautem Hallogeschrei der Umstehenden getrieben, an, und rissen die leichten Wagen im Flug aus dem Säulenbau hinaus und wieder in die reizende Landschaft hinein, die sich jetzt auf einmal wie ein weites Bild vor ihnen ausdehnte.«
Der indonesische Jahrmarktshändler: Diese Taube legt diamantene Eier.
Der Tourist: Haha, warum glauben sie denn das?
Der indonesische Jahrmarktshändler: Weil sie 100 Jahre alt ist.
Der Tourist: Warum behalten sie das Tier denn nicht selbst?
Der indonesische Jahrmarktshändler: Die Diamanten schmelzen hier unter der Sonne.
Der Tourist: Gut, denn kaufe ich mal … Wie viel, sagten sie, wollen sie dafür …?
Lehrer: Sagt irgendjemand etwas zu diesem Thema? Ja, Jane, war das ein Strecken?
Jane: Nein, ein Kratzen.
Lehrer: Sehr elegant.

Freitag, 2. September 2016

Paul (kniet auf dem Boden, die Hände gefaltet, und betet)
Johannes (schreiend): Achtung, Paul, da kommt ein Blumentopf!
Paul (guckt instinktiv nach oben): Ja, aber es ist verboten, während des Betens die Hände auseinander zu nehmen.

Donnerstag, 1. September 2016

Ihr und eure Gnomenklaturen!

Mittwoch, 31. August 2016

Sie trug ein rotgefärbtes Kleid, mir tut mein Geld noch heute leid. – – – Naja …

Montag, 29. August 2016

Sandoz, die Rhein-Pfuscher.
Wolf von Nippelschwitz.

Samstag, 20. August 2016

Schrei nicht so in diesen blauen Tönen!

Donnerstag, 18. August 2016

Depression als ethnologische Frage: Ethnologie behandelt traditionellerweise das ›Andere‹, das ›Fremde‹ … Früher eher ›exotische‹ Völker und Kulturen, heute ja oft das ›Andere‹ in der eigenen Kultur (und was ist schon ›eigen‹, was nicht ›anders‹ ist?) …

Mittwoch, 17. August 2016

Depression als die Sicht des ›Anderen‹: Warum stigmatisieren wir diese Menschen?

Montag, 15. August 2016

Manchmal ist man der glücklichste Mensch der Welt. Und weiß nicht genau, warum. Aber wüsste man es, wenn man der unglücklichste wäre? Genau?

Samstag, 13. August 2016

Kann jemand in meinem Leben für mich einspringen? Ich komm dann wieder, wenn’s drunter und drüber geht …

Freitag, 12. August 2016

Gibt’s Regenschirme für nasse Herzen?

Donnerstag, 11. August 2016

Kondomverpackter Mummenschwanz.

Mittwoch, 10. August 2016

Können Augen leer sein, die noch weinen können?
Das einfache Schweizer Volk: Oh, wie tiefsinnig!

Dienstag, 9. August 2016

Alle wollen immer ›ein bisschen‹ mehr. Ich nicht.
Das einfache Schweizer Volk: Und was heißt das nun?

Montag, 8. August 2016

Neuste Nachricht: Das Sich-Bekreuzigen und Schwülstig-in-den-Himmel-Blicken mit ›religiösem Antlitz‹ ist als politische Äußerung an Sportanlässen ab sofort weltweit verboten.

Sonntag, 7. August 2016

«Ich liebe dich!» – Ach, immer dieser Reziprozitätsdruck …

Samstag, 6. August 2016

Ach, hätte ich doch keinen Geilriemen!

Freitag, 5. August 2016

Über-ALL.
Sagt der Psychiater: Lächle dich im Spiegel doch ein wenig an …
Sagt die Pistole: Peng!

Donnerstag, 4. August 2016

Nichts and'res im Kopf als den Ring an ihrer Hand.

Mittwoch, 3. August 2016

Meine neue Band: Flux und Reflux.
Quornfusion: Meine Veganer und ich.

Dienstag, 2. August 2016

Du kommst mir langsam abhandy.
Der alte Mann schaut wieder einmal bitchvolleyball.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Einige Schriftsteller sollten Mehrwortsteuer bezahlen!

Dienstag, 26. Juli 2016

Verdrängen da einige ihr Ich zugunsten eines Superegos?

Montag, 25. Juli 2016

Der gute alte Jules Verne zum Zweiten: »Er schlug Lady Helena vor, als Nachfahrin Kalypsos in einer Höhle zu verschwinden; sich hatte er die Rolle einer Nymphe zugedacht, die bei ihr eindringen dürfe.«
Nichts ist Täuschung, was glücklich macht? Oder alles ist Täuschung, was glücklich macht? Glück ist eine Täuschung? Eine Täuschung ist Glück? …
Sagt der Philosoph: Den Kinderwunsch in die Eierstöcke eingebrannt wie ein Tattoo …

Samstag, 23. Juli 2016

Heute fragt sie sich, ob sie ihn je geliebt hat … Waren sie nur ein Fauxpaar?

Freitag, 8. Juli 2016

Drama an der Jungfrau: 4‘000 Besucher abgewiesen!

Donnerstag, 7. Juli 2016

Moses schlägt den Stein mit seinem Stab: Und es sprudelt das Feuchte hervor … :-)

Mittwoch, 6. Juli 2016

Stoppt die Umweltvernutzung!

Dienstag, 5. Juli 2016

Montag, 4. Juli 2016

Unter Schmerzen altern.
Früher, als ich jung war, waren mir die meisten Jungen zu dämlich, ich hielt mich an die Älteren. Heute, da ich selber älter bin, sind mir auch die Alten meist zu doof. Was soll ich bloß tun …?

Samstag, 2. Juli 2016

«Das ist nur so eine Redensart …»
«Reden wir nicht mehr davon!»

Freitag, 1. Juli 2016

«Sie schwammen in ihrem Blut.» – Praktisch … die haben anscheinend immer den eigenen Swimming Pool mit dabei.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Schon wieder ein Euterologe: was für eine Katerstrophe!

Mittwoch, 29. Juni 2016

Sie ist Jovialistin.

Dienstag, 28. Juni 2016

Wer seinem Stern folgt, kehrt nicht um. Außer die Christen, die einem Kometen folgen, der sie letztlich ewig auf der gleichen Stelle treten lässt …

Montag, 27. Juni 2016

Ein unentwegtes Ohrensausen, weitab von jeder Zivilisation …
Kriege: zu viele Tote. Wollte man für jeden ein Kreuz schlagen, hätte man Muskelkater … – sagt der Priester.

Sonntag, 26. Juni 2016

Man hätte eine Träne zu Boden fallen hören können …: Kitsch oder Ku…?

Samstag, 25. Juni 2016

Ping mir den Song von der Liedteratour.

Freitag, 24. Juni 2016

Gott = Ein immaterielles, denkendes Wesen. Oder wer sagt da was von einem verdauenden Wesen ohne Magen? Die Neurowissenschaft?

Donnerstag, 23. Juni 2016

Mittwoch, 22. Juni 2016

Los, fat rich Fußballer: Work those Pummelbeinchen!
Nutztiere und Ausnutzmenschen.

Dienstag, 21. Juni 2016

Wünsch dir kein zweites Leben. Es könnte schlimmer sein.
Ein Reiz, der genervt ist.

Montag, 20. Juni 2016

Der gute alte Jules Verne: »Sie soll sich verjüngen wie eine Witwe, die wieder heiratet? Was, Mister James?« / »Einfahren sollen die Bergleute, ausfahren, ein und aus und rein und raus, bis dass der Schacht qualmt!«
Mittelverstand.

Sonntag, 19. Juni 2016

Die Kunst heute: drei Viertel barer Unsinn und ein Viertel korrupte Einfälle! Oder wer sagt da was?

Samstag, 18. Juni 2016

Galaxicat.
Fegt die Luft! Klärt den Himmel! Wascht den Schnee! Hageldonnernochmal!
Des Bauern Gleichgülligkeit gegenüber der Natur …

Freitag, 17. Juni 2016

Donnerstag, 16. Juni 2016

Lieber geworfen als gar nichts sein …
Das einfache Schweizer Volk: Geschicht dir recht!
Trotz mit Grimasse. Was tun beim Anblick der Welt? – Zwischen den Zähnen herausgepresste Worte …
Dichten heißt dichten? – Gerade eben nicht; eher ein Nischteinschlafen im Augenblick.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Schierlingskäuer.
Trag dich mal auf dem Grunzbuchamt ein, du Wieherkäuer!
Zeig mal deine Richtlinien!
Das einfache Schweizer Volk: Norden?